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Jugend – Wettbewerbe

Saarländische Jugendmeisterschaft

Die saarländischen Jugendmeisterschaften finden am 08. und 09 April 2011 im Gästehaus der Dillinger Hütte statt. Hier werden voraussichtlich 6 Jugendliche, die sich durch gute Leistungen im Vorfeld empfohlen haben, gegeneinander antreten. Zeitgleich ermitteln die Restaurant- und Hotelfachleute unter der Leitung des DEHOGA ihre Sieger.

Die jeweiligen Sieger fahren zur Deutschen Meisterschaft. Die zweitplatzierten fahren als Ersatzkandidaten mit, kommen aber in der Regel nicht zum Einsatz.

Deutsche Jugendmeisterschaft

Teilnehmer:
Auszubildende des deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes in dem jeweiligen Ausbildungsberuf, die im Veranstaltungsjahr maximal des 23. Lebensjahr vollenden (d. h. Jahrgang 1987 und jünger) und sich im Veranstaltungsjahr im letzten Ausbildungsjahr befinden, oder im Jahr des Wettbewerbs ihre Ausbildung beendet haben. Die Teilnehmer haben sich über die Landesmeisterschaften in den 17-DEHOGA-Landesverbänden qualifiziert.

Aufgaben:
Zu den Wettbewerbsaufgaben gehören neben schriftlichen Arbeiten und der Warenerkennung im Berufsbild Koch das Zubereiten von Speisen. Ein mehrgängiges Menü aus einem Warenkorb muss gekocht werden.

Quelle: Verband der Köche Deutschlands e.V.

Rudolf-Achenbach-Preis

Von Februar bis April werden die Vorentscheide in den Landesverbänden ausgetragen. Weit mehr als 30.000 junge Köchinnen und Köche haben seit 1975 an diesem Nachwuchswettbewerb teilgenommen. Viele von ihnen – nicht nur die Sieger – haben inzwischen Karriere gemacht und bekleiden führende Positionen in Gastronomie, Hotellerie und Catering im In- und Ausland. Finanziell getragen wird dieser Wettbewerb von der Achenbach Delikatessen-Manufaktur, Sulzbach am Taunus und organisatorisch vom Verband der Köche Deutschlands e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main.

Quelle: Verband der Köche Deutschlands e.V.

REWE-Deutschland-Pokal

Der REWE-DEUTSCHLAND-POKAL ist seit vielen Jahren die Karrierechance für engagierte Auszubildende des 2. und 3. Lehrjahres. Er gilt als die Meisterschaft der Nachwuchsköche mit lukrativen Sach- und Geldpreisen sowie wertvollen Gewinnen für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung. So können sich die drei Hauptgewinner des Finales auf ein ganz besonderes, die Karriere förderndes Erlebnis freuen: ein einwöchiges Praktikum in „Culinary Arts“ an der renommierten Johnson & Wales University in Providence/Rhodes Islands, USA.

Quelle: Verband der Köche Deutschlands e.V.

Deutsch-Französisches Jugendkochduell

Die Zukunftsideen junger Köche werden real. Die Gourmet-Partnerschaft im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen dem saarländischen Homburg und dem französischen La Baule gibt Impulse für eine europaweite Ausrichtung. Nach der Auftaktveranstaltung 2009 in der südbretonischen Stadt – noch als reines Kräftemessen unter Nachwuchsköchen – erfuhr die Premiere auf saarländischem Boden eine Aufwertung. Auch weil die Initiatoren die Servicekräfte mit ins Boot genommen haben.

Nachdem das Team aus Homburg am Atlantik den Wettbewerb beim ersten Mal mit den Plätzen eins und zwei dominiert hatte, lag die Meßlatte bei der Visite der Freunde aus La Baule entsprechend hoch. Das Highlight, der gastro-kulinarische Wettstreit um den Pokal „Etoile de Jumelage“, geriet zur eindrucksvollen Demonstration des deutsch-französischen Leistungsniveaus.

Für die Protagonisten ein weiterer Schritt auf dem Weg der Nachwuchs-Förderung im Sinne der Völkerverständigung. Verdienste bei der Umsetzung erwarben sich Repräsentanten des Jugendausschusses im Verein der Köche des Saarlandes wie Günther Ehlert als Kontaktperson vor Ort, Jugendwart Markus Schwed als Azubi-Organisator, sowie Rita und Erich Huber, die im Vorfeld die entscheidenden Verbindungen knüpften.

Ferner Lothar Bungert, Jugentrainer des VDK-Zweigvereins und Vizepräsident West im Präsidium des Bundesfachverbandes: „Beim Kochen sind keine Grenzen gesetzt. Diese Gala liefert den eindeutigen Beweis, dass in unserem Metier das Vereinte Europa gelebt wird. Wir haben ein Savoir-faire auf hohem Niveau erlebt.“ Oberbürgermeister Karlheinz Schöner zeigte sich ebenfalls angetan vom Können der Nachwuchsköche. Unterstützt wurde die vorbildlich präsentierte Kochkunst durch die Einbeziehung der Servicekräfte, die die Tische kreativ in den Länderfarben Frankreichs und Deutschlands gestalteten.

Interessante Aspekte ergab ein Vergleich der Jugendlichen im Wettbewerb. Schwed und Bungert fassen zusammen: „Die Gäste waren von unserer Arbeitsqualität, der Disziplin, vom Planerischen und dem organisatorischen Know-how angetan. Allerdings sind sie in der praktischen Handhabung flexibler.“ Im nächsten Jahr will man Gärtner und Floristen integrieren: Das wäre dann Wettbewerb Nummer drei in einer Veranstaltung. Zudem soll laut Bungert im Frühjahr 2011 am Atlantik eine Schule aus Schottland mit ins Rennen gehen. Ein großer internationaler Wettstreit auf Europa-Ebene ist also zum Greifen nah. Lothar Bungerts Ideen – „Luftschlösser bauen ist legitim“ – reichen von der Pflege grenzüberschreitender Freundschaften bis zu schulisch-beruflicher Wissenserweiterung auf europäischer Ebene.

„Wir wollen Europa erleben mit gut ausgebildeten Fachkräften, die alle brauchen und die unsere Zukunft im Berufsbild Koch ausmachen.“ Nägel mit Köpfen machen, lautet Bungerts Devise in der Funktion als Vizepräsident West ganz im Sinne der World Association of Chefs Societies (WACS), wo Aktionen dieser Art europaweit verfolgt und gefördert werden.

Quelle: Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Autor Peter Hanser)